Archive for Mai, 2005

Einsamkeit macht sich breit …

An Tagen wie diesen, also an Wochenenden und Feiertagen, wird das Gefühl der Einsamkeit immer größer und größer.

Das Verlangen bzw. der Wunsch zu Ihr zurück zu kehren, oder das Sie zu mir zurück kommt, wird sehr groß, fast übermachtig.

Und sobald diese Gedanken aufkommen wird mir klar, dasich bis zum Ende aller Tage kämpfen könnte, doch nichts würde sich ändern, Sie würde nicht zurückkommen, so sehr ich mich auch anstrengen würde.

Danach macht sich dann ein Gefühl der Ohnmacht und Trauer über das Verlorene breit, und Wut darüber weil ich das Gefühl habe das ich / Sie kampflos aufgegeben habe.

Und dann wird mir wieder bewusst, das ich diese Gefühle und Gedanken eigentlich unterdrücken wollte, um nicht mehr an Sie zu denken, aber es gelingt mir nicht.

Seit dem Tag an dem Sie mir sagte das es aus und vobei sei, ist nicht ein Tag vergangen an dem ich nicht an Sie denken musste, und jedesmal wenn ich an Sie denke und mir wünschte Sie hassen zu können, damit es einfacher für mich wird, bemerke ich das ich Sie trotz allem nach wie vor Liebe.

Und sobald mir das erneut klar wird muss ich unweigerlich anfangen zu weiner, weil es so weh tut und ich nicht weiß wohin mit meiner Liebe zu Ihr, und in dem Bewusstsein das diese Gefühle wahrscheinlich nie wieder erwiedert werden.

Ich muss lernen meine Gefühle zu Ihr zu unterdrücken, die Gefühle nicht mehr zuzulassen.
Ich muss lernen keine Gefühle mehr zu empfinden und nach aussen zu zeigen, muss eine Mauer um mich herum aufbauen und kalt, berechnend, rücksichtslos und hart zu werden, damit nie wieder jemand mich so tief treffen und verletzen kann.

Ich muss aufhören aussichtslose Schlachten zu kämpfen.

Ich muss lernen nur mir selbst zu vertrauen, und ich muss lernen zu akzeptieren das es wahre Liebe nicht gibt (zumindest nich mehr für mich).

Ich muss lernen das Schmerz mein Freund und Freude mein Feind ist.

Und für all dies werde ich sehr viel Kraft brauchen, ich weiß jedoch nicht ob ich in der Lage sein werde diese aufzubringen geschweige denn die Kämpfe zu ende zu führen und durchzuhalten.

Ich muss lernen zu vergessen …

es tut gleichmässig weh …

Tja was soll ich groß sagen …
Mir geht nach wie vor nicht wirklich gut, es dreht sich alles nur im Kreis und langsam aber sicher fange ich an “Sie” zu vermissen, was mir ein vorankommen ganz gleich in welcher Art und Weise sehr schwer bis fast unmöglich macht.
Es vergeht nach wie vor nicht ein Tag an dem ich nicht an “Sie” denke, und mir gedanken über das “was wäre wenn” mache.
Und immerwieder fängt ein kleiner Funken Hoffung an zu brennen, auch wenn ich eigentlich besser wissen müsste, da Sie mir wie auch schon mehrfach gesagt, unmissverständlich klar gemacht hat das es für Sie keine gemeinsame Zukunft (in form der Ehe) gibt.
Ich weiß weder ein noch aus, weiß nicht wie oder wo und wann ich was machen soll, wie es weitergehen soll.
Mein (Über)Lebenswill wird von Tag zu Tag, Stunde zu Stunde, Minute zu Minute schwächer, mein Selbstbewusstsein ist nur noch ein Schatten seiner Selbst, ebenso wie ich nur noch ein Schatten meiner Selbst bin.
Ich habe nicht das Gefühl noch richtig zu Leben, geschweige denn etwas anderes ausser Trauer , Angst und Schmerz zu fühlen.
Es gibt nichts mehr worüber ich mich freuen kann, niemand der mir zur Seite steht, und mich hält oder den ich halten kann, niemand dem ich meine Liebe geben kann.
Ich weiß nicht wohin mit meiner Liebe oder meinem Leid.

Manchmal wünschte ich mir einen Unfall zu haben und …

Es tut nur gleichmässig weh …

P.S. Ich will zurück zu dir !

… von der Realität eingeholt

Tja und das Gefühl ist wieder da :(

Es ist schon seltsam und teilweise wirkt es nicht real, aber es ist leider die nackte, kalte und harte Wirklichkeit.
Ich bin verlassen, alleine und einsam, und es gibt nichts was mir dieses Gefühl nehmen könnte.
Auch wenn ich irgendwie weitermache, unter leuten oder bei Freunden und Bekannten bin, bleibt doch das Gefühl der Einsamkeit und inneren Leere.
So sehr ich auch dagegen ankämpfe, es bleibt, und wird nicht kleiner sondern größer und rückt mal mehr mal weniger in den Vordergrund.
Das Gefühl kommt jeden Tag aufs neue hoch sobald ich in meine “neue” Wohnung eintrete.
Es fühlt sich jeden Tag aufs neue unwirklich an – mein neues Leben in meiner neuen Wohnung, und es tut jeden Tag aufs neue weh und trifft mich in meinem innersten.
Dieses Gefühl nach Hause zu kommen und zu wissen das nichts und niemand auf einen wartet, macht es mir teilweise sehr schwer (bis fast unmöglich)weiterzukämpfen bis zum bitteren Ende, bis zum letzten tropfen Blut wenn es sein muß, ungeachtet der Tatsache das es einen anderen, einfacheren und endgültigen Weg gibt.
Und so kann ich nur versuchen irgendwie durchzuhalten, in erwartung dessen was nachdem Kampf auf mich wartet. (für den Fall das ich genug Kraft aufbringen kann den Kampf durchzuhalten)

Und in Erwartung dessen was mit mir und um mich herum passiert, verbleibe ich verlassen, alleine und einsam in einem neuen Leben, welches ich niehaben wollte.

… die Richtung ist richtig …

Mittlerweile geht es mir für mein Gefühl verhältnissmässig gut, das heißt es geht in die richtige Richtung, zwar langsam und in kleinen Schritten, aber besser so als gar nicht oder anders rum.
Es scheint auch das ich meinen Schlafrhytmus langsam wieder in den Griff bekomme, soll heissen ich schaffe es ohne große Probleme morgens zwischen 7:45 und 8:30 in der Firma zu sein (dafür hat mein Kollege diese Woche fast jeden Tag verschlafen ;) ).

Das Wochenende steht vor der Tür und ich lass mich überraschen was diesmal so alles passiert und was nicht.

Viele Dinge sehe ich mittlerweile wesentlich relaxter als noch vor ein oder zwei wochen.

Hoffen wir das dieser Zustand anhält, und ich auf dem Weg der Besserung nicht ständig wieder Rückschritte mache.

In diesem Sinne, euch alle da draussen ein beschauliches Wochenende

… und wieder einer dieser Tage die man …

Tja, ich hatte heute ein längeres Gespräch über ICQ mit meiner Ex wegen meinen Blogs bzw. wg. dem was ich geschrieben habe.
Danach ging es mir wie auch nicht anders zu erwarten wieder ziemlich beschissen, da alles wieder aufgewühlt wurde und aus einem für mich unerfindlichen Grund ein klitzekleiner Funken Hoffung wieder zu glühen begonnen hatte.
Mir war natürlich klar das es nur wieder schmerzen würde mit ihr zu sprechen, aber anscheinend habe ich ein Talent dafür immer wieder in das Loch, aus dem ich gerade rausgekrochen bin, hineinzufallen.
Es fühlt sich jedes Mal ein Stückchen tiefer an als vorher.

Von daher habe ich vorerst beschlossen den Kontakt, ganz gleich in welcher Form, komplett einzustellen, wir sehen uns spätestens bei der Scheidung vor Gericht wieder.
Und sollte ich vorher das Bedürfnis haben mit Ihr zu reden, werde ich den Kontakt aufnehmen, nicht Sie.

Ich denke bis hierhin ist von meiner Seite alles gesagt, da ich nach wie vor der Ansicht bin, mit Ihr, Ihrer Zukunft, Ihrem weiteren Leben, Ihren Freunden und Bekannten und dem was Sie tut oder nicht und was ihr passiert oder nicht, nichts mehr zu tun zu haben.
Ich gehöre, von meinem Standpunkt aus gesehen, nicht mehr zu Ihrem Leben oder zu sonst etwas was mir Ihr zu tun hat, auch wenn Sie das anders sehen mag.
Und es soll nicht heißen das Sie nie existiert hat, es ist für mich nur einfacher auf diese weise mit der Situation klar zu kommen. (deswegen hab ich alles was mit ihr zu tun hat bzw. hatte, gelöscht bzw. jemandem zu Aufbewahrung gegeben bis ich weiß was ich damit anfangen soll)

Des Weiteren denke ich das es für mich sehr schwer und langwierig wird überhaupt eine neue Partnerin zu finden und dieser dann auch noch zu vertrauen.
Was ich aber mit Sicherheit weiß, das ich mich wahrscheinlich „nie wieder“ jemandem so weit öffnen werde wie ich es bei meiner Ex-Frau getan habe.
Es hat mir im nach hinein gezeigt wie verwundbar ich bin, und das werde ich nicht erneut zulassen.

In diesem Sinne …

P.S. um es an dieser Stelle klarzustellen, das was ich schreibe gibt das was mich beschäftigt und mir durch den Kopf geht in ungefilterter Form wieder, es ist jedem selbst überlassen darüber zu denken was er will oder was nicht, ich werde mich nicht mehr dafür bei irgendwem entschuldigen oder klarstellen wie es gemeint ist.
Wem das nicht passt braucht die Blogs nicht zu lesen, und wer seinen Senf dazugeben will kann es gerne in den Kommentaren tun.

… das Dunkel wird langsam heller

Langsam aber sicher komme ich jeden Tag mit meiner neuen Lebenssituation ein stück besser zurecht, was nicht heißen soll das es mir gut geht, aber es scheint in die richtige Richtung zu gehen. Ich war heute erneut bei meiner Ex um noch Sachen von mir abzuholen. Ich hätte zwar besser die Sachen bei Ihrer Mutter abholen können, aber die ist leider noch im Urlaub. Der Besuch war wie immer kurz, und es machte mir den Anschein als wenn Sie die Sache schon verarbeitet hat, und wie schon oft zuvor von mir erwähnt Ihren weg einfach weitergeht als sei nichts gewesen. Sei es drum, was Sie macht und was nicht oder was Ihr passiert oder was nicht kann mir egal sein, es geht mich nichts mehr an, dafür sind jetzt andere (oder auch niemand?) zuständig. Das klingt zwar seltsam, da wir immerhin fast 7 Jahre zusammen waren, aber so sehe ich die Dinge mittlerweile, vieleicht ist das auch alles reiner Selbstschutz, aber wer weiß das schon, ich weiß es nicht.
Sie hat in meinem zukünftigen Leben nichts mehr zu suchen, in keiner Form, schließlich wollte Sie sich ja trennen, was Sie ja auch getan hat. Für mich gibt es nur noch eine Richtung, und die heißt vorwärts, „alles“ was in der Vergangenheit war hat an Bedeutung verloren und ich fange wieder bei „null“ an. Ich habe weder die Zeit, noch Lust, geschweige denn die Kraft zurückzuschauen auf etwas was nicht mehr existiert und vielleicht nie wirklich existiert hat. Es gibt für mich nur noch mein Weg den ich gehe, in meinem Tempo, und wer mein Tempo nicht mithalten kann oder will, bleibt halt auf der Strecke. Bleibt also nur abzuwarten wie lange es dauert bis ich mit mir selbst im Reinen bin, und wie lange es dauert bis ich mein Leben neu bewertet habe, um herauszufinden welches der Richtige Weg für mich ist (eines ist aber sicher – zurückschauen und an der Vergangenheit festhalten ist der Falsche Weg) Und somit verbleibe ich mit den Worten Carpe Diem

… der Abend im Rückblick

Wie schon gesagt war ich gestern Abend seit langer Zeit das erste nal wieder raus, und unter Leuten.
Der Abend war ganz ok, nur war mein Magen anderer Ansicht, in hinblick auf der mehr oder weniger schlechte Luft in der Disco, und in anbetracht der Tatsache das die letzten Wochen nicht wirklich leicht waren.
Aufgrund dessen war ich auch relativ früh (3:00) zu hause, was aber auch nicht weiter schlimm war.
Lassen wir uns überraschen was beim nächsten mal so passiert (in der Hoffnung das es mir dann besser geht)

… mal schauen was in den nächsten Tagen und Wochen passiert und wie es mir derweil ergeht.

… und es geht irgenwie weiter

Gestern hatte ich den Termin beim Psychologen, was mir ganz gut getan hat, genauso wie das Gespräch am Donnerstagabend mit meiner Friseurin (welche ganz nebenbei auch noch meiner Ansicht nach wirklich gut aussieht, nett ist und ein wenig durchgeknallt – aber auf nette art und weise), mit der man über alles möglich und unmögliche quatschen kann (Danke noch mal an dieser stelle für das offene Ohr).

Nach dem Gespräch mit dem Psychologen bin ich zu der Erkenntniss gekommen das es so wie Sie sich momentan verhält vielleicht sogar besser jetzt war als in 10 Jahren oder so (wg. Kindern und allem was dann noch dazugekommen wäre).
Auch werde ich alles was ich ihr wünsche ( <-- vorsicht ironie) aufschreiben, aber nicht verschicken!
Ich mach mir auch nicht soviele gedanken was Sie macht oder was nicht und ob Sie jetzt mit jmd. ( Danny ist momentan mein Favorit dafür ;) )rumvögelt oder nicht.
Was ich als durchaus für sehr Positiv erachte – ha geht doch !!!

Und was viel wichtiger ist, ich habe für mich beschlossen, das ich “MEIN LEBEN” und alles was dazugehört nur noch auf “MEINE WEISE” und in “MEINEM TEMPO” mache und es gibt nur noch “MEIN TEMPO” und nichts anderes für mich.
Das mag zwar ein wenig egoistisch klingen (was es vermutlich auch ist – mich aber nicht weiter stört), dient aber nur meinem Vorankommen in meinem Leben mit meiner Firma und meinen Freunden und Bekannten, und irgendwann einer neuen Lebensabschnittsgefährtin (geiles Wort).
Und wer mein Tempo nicht mitgehen kann oder will der bleibt halt auf der Strecke (was halt ab und an so ist)
Dazu fällt mir noch ein Spruch ein – Das Leben ist Hart, es übt ungemein.

So das wärs dann erst mal bis hierher …
… lassen wir uns überraschen was heute abend noch so geht in Münster (Mütter haltet eure Töchter fest – ich komme)

die Achterbahn geht weiter…

Was soll ich sagen, die Achterbahnfahrt meiner Gefühle geht weiter, auf der einen Seite sind da Wut, Hass und all die anderen dunklen Gedanken, und auf der anderen Seite ist “noch” Liebe da für meine Ex.
Ich habe das Gefühl von diesen Gefühlen zerrissen zu werden, und ich weiß nicht wie lange ich diesem Konflikt noch standhalten kann, bevor ich erneut zusammenbreche.
Ich hoffe das mir der Termin beim Psychologen weiterhilft, irgendwie weiterzumachen, auch wenn ich eigentlich nicht gewillt bin den Kampf fortzuführen und das ganze zu einem Ende bringe.
Ich weiß icht was ich und ob ich “Ihr” schreiben soll, und ich weiß nicht was ich versuche damit zu erreichen.
Wahrscheinlich will ich “immernoch” das “Sie” zurückkommt oder dergleichen, auch wenn ich es besser wissen sollte, und Sie mir mehr als einmal unmissverständlich klar gemacht hat das Sie nicht mehr bereit ist daran zu arbeiten (auch wenn ich der Ansicht bin das Sie es sich einfach/zu einfach gemacht hat).

Aber wie auch schon mehrfach gesagt, ist es egal was mit mir passiert oder nicht (da ich irrelevant bin)

Also schauen wir wie es mir nach Freitag geht …

… und es wird dunkler

Mir geht es von Tag zu Tag schlechter, statt besser, meine Ex schreibt das es ihr Leid tun würde, was ich aber angesichts der Tatsache das der Nächste schon auf dem Matte steht nicht wirklich glauben kann, auch kann ich ihr nicht glauben, das es auch ihr nicht leicht fällt. Für mich sieht es immer mehr so aus (nachdem Sie nun das Wohnzimmer komplett umgestellt und gestrichen hat) als wenn Sie das alles schon über einen längeren Zeitraum geplant hätte oder sich zumindest darüber Gedanken gemacht hat.
Mir gehen nur wenige Gedanke durch Kopf, welche sich aber nach wie vor hartnäckig im Vordergrund halten sind die Gedanken, Wie und Wann und was schreibe ich in den/die Briefe.
Desweiteren wächst in mir der Wunsch aus dem tiefsten meines inneren (welches extrem schwarz und böse ist) Ihr “richtig” weh zu tun (nur denke ich das es nicht gut wäre, da es mir später wahrscheinlich leid tun würde und es mir dann wieder beschissen gehen würde).

Also bleibt nur die Frage: Gibt auf dieser beschissen Welt keine Netten Frauen, die einem nicht das Herz herausreissen und dann darauf rumtrampeln?

Oder muss ich doch die Ellbogen weiter ausfahren und nur noch auf mich achten, und die Frauen die mir vielleicht in der Zukunft begegnen nur ausnutzten und dannach wie ein altes paar Schuhe o.ä. einfach wegwerfen.
(ich denke langsam bin ich mal am Drücker um auszuteilen ich habe kein Bock immer nur einzustecken)
Aber so wie ich mein Glück kenne (welches nicht vorhanden ist) würde auch das nur nach hinten losgehen .

Da kann ich mich dann genausogut direkt in die Kiste legen (dann hab ich keine Sorgen und Probleme mehr)…

Aber wer weiß das schon…?!?

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