Archive for Juli, 2005

das einzige was bleibt …

… ist Einsamkeit incl. aller dazugehörigen Gefühle.
Letztens hat mich eine Bekannte gefragt was der schönste bzw. glücklichste Moment in meinem Leben war, und nach langem Überlegen blieb mir nichts anderes als Ihr zu sagen das es soetwas nicht (mehr) gibt (nicht wissentlich), es gab zwar Momente die schön waren, aber diese Gefühle verflogen recht schnell wieder.

edit 15.07.2005: Mir ist da doch ein Moment eingefallen, und zwar war es nach ner langen Partynacht, ich habe zusammen mit nem Freund eine Bekannte noch nach Hause gefahren (nach Dülmen) und auf dem weg nach Hause auf der Autobahn ging langsam am Horizont die Sonne auf, die richtige Musik lief … – das war der einzige Moment in dem ich wirklich frei war und mich auch so fühlte

Was mir allerdings eingefallen ist bei den Überlegungen, sind viele Momente die ich einfach nur als ziemlich beschissen beschreiben kann, Momente in denen ich zutiefst verletzt wurde, Momente in denen mir mein Herz herausgerissen wurde, Momente in denen alle Wünsche, Träume und sonstigen Zukunftsplanung inkl. meiner Exisstenz und mehr einfach den Bach runtergegangen sind.

2 mal in meinem Leben wurde mir mein Herz herausgerissen und danach darauf rumgetrampelt, das sind die Momente die mir einfallen, die mittlerweile wieder allgegenwärtig sind, soz. die Schatten meiner Vergangheit die mich scheinbar wieder eingeholt haben.

Ich wurde von jmd. gefragt was für mich Spaß sei, bzw. wie ich Spaß definiere, ich weiß es nicht ich habe mir nun schon seit fast 2 Wochen den Kopf darüber zerbrochen und bin noch immer zu keinem (oder keinem guten) Ergebniss gekommen.
Vielleicht kann ich keine Freude und keinen Spaß mehr empfinden, dafür aber alle anderen negativen Gefühle um so mehr, vielleicht soll ich einfach nicht glücklich werden, vielleicht habe ich es nicht verdient glücklich zu sein …

Ich weiß es nicht, ich weiß auch nicht ob es noch vorwärst geht oder ob alles stehengeblieben ist, sollte es jedoch noch vorwärst gehen, stellt sich die Frage ob die Richtung die richtige ist, oder verfalle ich wieder in alter Verhaltensmuster und lasse nichts zu was mich vorwärst bringen könnte und verkrieche mich mit meinen Sorgen, Ängsten und Gefühlen.

Ich weiß nicht ob ich überhaupt jemals wieder in der Lage sein werde jmd. soviel vertrauen entgegenzubringen, das eine Beziehung überhaupt möglich ist.

Ich weiß nicht ob ich, bevor es “ernst” wird nicht doch noch abspringe um nicht vertrauen zu müssen, und um keine größeren Gefühle zuzulassen.

Ich weiß auch nicht ob es gut ist weiterzuleben und weiterzumachen oder ob das gegenteil nicht doch der bessere Weg für mich wäre. (ich wage zwar zu bezweifeln das dem so ist – also mit dem nicht weiterleben – aber wer weiß schon was ihm bestimmt ist)

All das und noch viel mehr bewegt mich, und ich finde einfach keine Antworten sondern immer nur neue unangenehmere Fragen, nach denen ich mich, mein Leben und alles was ich mache oder auch nicht in Frage stelle.

Wie, oder durch was definiere ich “mich”, definiere ich “mein” Leben …

Es fühlt sich einfach alles sehr seltsam an, es fühlt sich “falsch” an

Schade nur das Wünsche nicht wahr werden – ich wüsste einiges was ich mir wünschen würde …

edit 14.07.05: Abschliessend kann ich nur für mich bzw. von meinem Standpunkt aus sagen, ich hatte alles was ich mir je gewünscht habe, und habe alles verloren inkl. meines Selbstbewusstseins etc.

geht es vorwärts?

Eine Woche ist mittlerweile wieder vergangen seit Sie mir mitteilte das devinitiv ende ist usw. (und ich noch einige dinge mitbekommen habe – für dich ich null Verständniss habe) und es geht mir immernoch ziemlich beschissen.
Der einzige unterschied im vergleich zur letzten Woche ist, das die Wut und der Hass nicht mehr ganz so vordergründig sind, was nicht heisst das diese Gefühle nicht mehr da sind, sie sind nur nicht mehr ganz so stark, ab und an gehe ich zwar immer noch unter die Decke wenn ich über bestimmte Sachen nachdenke oder erzähle, aber das wird auch wohl noch lange so bleiben.
Ich hoffe nur das die Wut etc. in nächster Zeit weniger wird, und ich mich mehr auf mich und meinen Weg den ich noch vor mir habe (oder auch nicht ?!?) konzentrieren kann.
Was aber nach wie vor feststeht ist die Tatsache das ich das was ich mitbekommen habe in keinsterweise tollerieren kann bzw. null Verständniss dafür habe und Sie, wenn es sich vermeiden lässt, bis an mein lebensende nicht wieder sehen will (und auch nicht kann ohne direkt zu explodieren – denke ich zumindest, vll. ändert sich das noch aber das ist momentan egal) und auch nichts von Ihr hören will etc.
Ich hoffe das es mir in Zukunft gelingt alles zu verarbeiten, so das mir alles was Sie angeht egal ist (das ist es zwar schon jetzt – aber irgendwie noch nicht richtig), das es mir egal ist was Sie macht was Ihr passiert usw.

Abschliessend bleibt mir nur zu hoffen, das ich wieder “meinen” Weg finde, und mache (unabhängig davon ob ich in Zukunft jmd. neues an meiner Seite habe oder nicht), und desweiteren bleibt mir mir ebenfalls für die Zukunft nur zu hoffen das ich die Fehler die gemacht habe (z.B. “meinen” Weg aus den Augen zu verlieren und nur noch den gemeinsamen Weg sehen) nicht nocheinmal passieren, und ich ggf. das sinkende Schiff als “erster” verlasse (oder wenn mgl. etwas dagegen tue).