Archive for November, 2005
28. November 2005 um 00:24 · abgelegt in Blog
warum kann ich nicht loslassen…
warum tut es heute immer noch so weh als sei es erst gestern gewesen…
warum kann ich nicht alles hinter mir lassen und nach vorne schauen…
warum quäle ich mich mit den gedanken an sie und an das vergangene…
warum tut es mir immer noch weh etwas von ihr zu hören…
warum kann ich nicht einfach damit aufhören…
warum kann ich nicht einfach glücklich werden…
warum bekomme ich immer weider einen arschtritt wenn ich denke das es gerade besser wird…
warum die ganzen Fragen und keine Antworten in sicht…
warum passiert dieser ganze scheiß (das Leben)…
warum muss ich weiterleben, auch wenn ich keine Kraft mehr habe…
warum muss ich weiterkämpfen auch wenn schon längst alles verloren ist…
warum darf ich dem ganzen kein endgültiges Ende bereiten…
25. November 2005 um 02:01 · abgelegt in Blog
Ich habe mittlerweile mit einer Psychotherapie angefangen, da für mich feststeht das ich es ohne Hilfe von Aussen nicht schaffe.
Aber manchmal denke ich mir, was für ein Scheiß das ich das nicht alleine hinbekomme, und denke das andere (…) mich für schwach halten und sich darüber lustig machen, aber sei´s drum, ich kann es nicht beeinflussen geschweige denn ändern.
Ich hoffe nur durch die Therapie ein zweite Chance “für mich” zu bekommen.
Oft wünsche ich mir ich könnte mich um 180° drehen, und zu jemand anderem werden, jemand den soetwas nicht so nah geht, jemand der soetwas einfach wegsteckt und weitermacht als sei nichts gewesen.
Ich habe oft das Gefühl je kürzer die Tage werden umso mehr wünsche ich mir das etwas passiert …
etwas was mich aufwachen lässt um weitermachen zu können, oder etwas was mich für immer schlafen lässt, wobei letzteres nur eine Rückkehr zu alten Verhaltensmustern wäre – und eigentlich hatte ich mir vorgenommen mir nichts dergleichen zu wünschen.
Wahrscheinlich denkt sich der ein oder andere der dies liest das ich schon längst in eine Klinik gehöre, aber wer weiß vielleicht wird dies sogar eines Tages von nöten sein, weil ich nicht in der Lage bin loszulassen, da ich mich an den Schmerz der tief in mir ist gewöhnt habe und ihn mittlerweile als meinen Begleiter / Weggefährten ansehe.
Vielleicht muss ich auch erst sowohl psychisch als auch physisch zusammenbrechen um zu erkennen was für mich richtig ist und welcher Weg – so es ihn den gibt – mir bestimmt ist.
Vielleicht bin ich auch schon weitergekommen als es mir je bestimmt war, vielleicht ist meine Zeit schon lange abgelaufen und ich weiß es nicht, und irre deswegen momentan relativ Ziellos durch mein Leben.
Vielleicht war das ganze auch ein Aufschrei, das ich endlich wieder wach werde und zu mir zurückfinde und meinen Weg finde.
Ich weiß es nicht …
… nur hätte ich die Wahl oder die Möglichkeit …
5. November 2005 um 16:02 · abgelegt in Blog
Diese Frage stellt sich mir in jüngster Vergangenheit des öffteren.
Eine einfache und zugleich schwere Frage “Wer bin ich …”
Was habe ich erreicht und was will ich noch erreichen, was sind meine Träume, Wünsche, Ziele und wie gedenke ich all dies zu erreichen.
Zu der Frage “Wer bin ich …” fällt mir momentan nur folgende Antwort ein – ich bin die Summe dessen was ich in meinem bisherigen Leben erlebt, gefühlt und erfahren habe, nicht mehr und nicht weniger.
Das Ergebniss sieht für jeden anders aus, abhängig von den genannten Faktoren, d.h. wieviel gutes wieviel schlechtes oder trauriges ist den einzelnen wiederfahren, und wie ist er / sie mit den Erfahrungen umgegangen bzw. welche Lehren hat er / sie daraus gezogen.
Ich habe das Gefühl das die Lehren die ich bis Dato aus den Geschehnissen gezogen habe nicht unbedingt richtig für “mich” wahren oder sind.
Momentan zweifle ich mich und meine “unbedeutende” Exisstenz bzw. meine Daseinsberechtigung durch und durch an.
Ich zweifle an allem egal wie positiv es auch sein mag, und mache nach aussen “gute Miene zum bösen Spiel”, dem Spiel meines Lebens “um mein Leben”, und die möglichkeit wieder von vorne anzufangen gibt es nicht – ich habe nur eine Chance.
Der Einsatz ist hoch, vielleicht zu hoch, doch das ist etwas was ich im Moment nicht einzuschätzen vermag.
Ich merke nur das die “Geister” meiner Vergangenheit wieder da sind, und ich merke das ich langsam aber sicher des Kämpfens müde werde.
Ich befürchte, das ich, wenn ich den jetzigen Weg weitergehe, mich in der Vergangenheit zu verlieren und nicht mehr in der Lage bin das was noch vor mir liegt zu sehen.
Das mag auch mit meiner Art zusammenhängen, nur bin ich derzeit “alleine” nicht in der Lage etwas daran zu ändern.
Es kommen alle Sachen wieder hoch inkl. aller dazugehörigen Gefühle, und ich merke das ich mich im Kreis bewege.
Das einzige was ich nicht finde ist ein Weg hinaus aus dem Kreis, ich finde einfach keine Ruhe …
Ruhe die ich dringend nötig hätte …