Archive for Dezember, 2005

Zum Glück …

… ist Weihnachten bzw. Helig Abend vorbei, morgen noch bei meinem Dad vorbei und dann ist Thema gegessen – zumindest für dieses Jahr.

Wie nicht anders zu erwarten fand ich den Tag und den Abend nicht so pralle, hab aber nichts desto trotz gute Miene gemacht.

Mir war von vornherein klar das der Abend wohl sche… wird, aber zum Glück wars dann doch nicht so schlimm wie befürchtet.

War halt nur ein seltsames Gefühl alleine zu sein – ja ich meine alleine / einsam, ungeachtet der Tatsache das die Family da war – aber es wird nicht das letzte Weihnachtsfest sein an dem ich alleine sein werde, nur werde ich dem wohl in geraumer Zukunft nicht mehr soviel Bedeutung beimessen wie es vielleicht diese Jahr der Fall war.

Wie dem auch sei, ich bin für mich glimpflich davongekommen – was das Gefühlschaos so angeht – bis jetzt, und hoffe das es auch noch bis Sylvester so bleibt.

In diesem Sinne …

der Gipfel rückt in Sichtweite

Ich habe mich vor geraumer Zeit auf den Weg gemacht um mich wiederzufinden.

Ich musste – und muß immer noch – die Trennung von meiner Ex-Partnerin verarbeiten, mit allen dazugehörigen Gefühlen etc.

Ich habe mich auf den Weg gemacht den Gipfel zu erklimmen, allen Widrigkeiten zum Trotz, und ganz langsam rückt der Gipfel in Sichtweite, was nicht heissen soll das ich schon fast da bin oder es in kürzester Zeit sein werde.

Oft war ich geneigt alles hinzuschmeissen und wieder ins Tal hinabzusteigen oder zu springen und teilweise bin ich auch wieder ein Stück weit hinabgestiegen.
Oft hatte ich das Gefühl das es sich nicht lohnt oder das ich nicht die Kraft habe weiter zu gehen, doch meine Familie und Freunde haben mich oft eines besseren belehrt.

Jeder hat die Kraft den Gipfel zu erreichen, es kommt nicht darauf an wie schnell sondern nur darauf das man sich auf den Weg macht – das Ziel immer (fast immer) vor Augen.
Auf den Weg machen heisst auch alle Gefühle zuzulassen (was mir schon zeit meines Lebens schwer gefallen ist – und auch heute noch schwer fällt) seien sie auch noch so negativ, und auch wenn es wehtut und man das Gefühl bekommt erdrückt zu werden – es geht weiter.

Den Weg den ich bis jetzt zurückgelegt habe war hart und steinig und ich will auch nicht ausschliessen das ich an der ein oder anderen Weggabelung die falsche Abzweigung nehme – aber das Ziel ist klar.

Ich merke langsam wie die Wut, der Hass und die Missgunst meiner Ex-Partnerin gegenüber weniger werden.
Das war und ist jedoch nur möglich weil ich Ihr verziehen habe und zwar im Sinne von “Ich kann akzeptieren das die Entscheidung die du für dich getroffen hast, zu der Zeit wo du sie getroffen hast, die richtige Entscheidung war”.
“Ich akzeptiere die Tatsache das beide Seiten Fehler gemacht haben, und mache werde dich noch mich ausschliesslich für das Scheitern verantwortlich”.

Auch wenn es mich (für mich selber) fast unmenschliche Energie gekostet hat dies zu erkennen und zu akzeptieren, war es doch nur ein weitere notwendiger Schritt auf dem Weg zum Gipfel.

Aber noch ist mein Weg zu Ende, die letzte und wohl schwerste Etappe liegt noch vor mir – und ich weiß das ich noch über den ein oder anderen Stein stolpern werde, aber ich bin nicht allein (alleine schon aufgrund der Tatsache das ich eine Therapie mache) und es ist die Mühen wert.

Geschenke …

Mach ich mir noch ein Geschenk der “besonderen Art” oder bin ich doch bereit aufzustehen und weiter zu kämpfen und den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und den Schmerz und die Wut hinter mir lassen wie so vieles …

… welcher der vermeindlich einfachere Weg zum Gipfel wäre ist klar

… langsam

Langsam geht das Jahr dem Ende zu, mein Geburtstag, Weinachten und Sylvester stehen noch an, und ich habe eigentlich null Bock auf auch nur eins davon – weiß zwar nicht ganz woran es liegt kann es mir aber denken. *GRML*

Aber wie dem auch sei, morgen habe ich die erste Stunde meiner Psychotherapie, mal schauen was so passiert usw.

Das einzige was mich jetzt schon ankotzt ist die Tatsache das das nächste Jahr das 7. Jahr in Folge ist was in irgendeiner Beziehung (Beruflich / Privat / …) beschissen anfängt.

Ich kann nur hoffen das an der weitverbreiteten Meinung das sich der Mensch alle 7 Jahre ändert, etwas dran ist, bzw. frage ich mich ob ich mich ändere oder meine Umfeld etc. sich ändert.
Ich werde es wohl sehen wenn es dann soweit ist oder so.

Ich hoffe ich bekomme den Rest diesen Jahres noch halbwegs normal auf die Reihe – nicht das ich noch weiter abdreh, wg. dem ganzen Weinachtsscheiß und so.

Aber wer weiß – das wär auf jeden fall mal nen “geschenk” der anderen Art