13. Dezember 2006 um 09:16 · abgelegt in Blog
Erst mal eins Vorweg – ARGH ich werde 30!!! – scheiße jetzt ist der Lack ab ;)
Aber mal spaß beiseite, würde es nach mir gehen würde ich meinen Geburtstag nicht feiern – ich sehe kein Notwendigkeit darin, hab auch schon alles gesagt das ich an dem Tag nicht zu Hause bin und auch nicht erreichbar sein werde – aber meine Ma, meine Oma und meinem Bruder zuliebe hab ich mich “breitschlagen” lassen nachmittags bei meiner Ma Kaffeetrinken zu veranstalten (sorry für die Wortwahl – mir iss nix anderes eingefallen), aber zum Glück nur im allerkleinsten Kreis.
Wenigstens ist niemand auf die Glohreiche Idee gekommen mich in die Stadt zum Rathaustreppe Fegen zu schlören – rein rechtlich bin ich “leider” noch verheiratet.
Ich habe es allen sehr unmissverständlich klar gemacht das ich auf soetwas null Bock hätte und entsprechend “gut glaunt” wäre, heisst im klartext ich hätte Ballonschiessen auf schele Fratzen veranstaltet, oder etwas in der Richtung.
Und dann wäre da ja auch noch Weinachten – geht noch weniger, und wenn es nach mir geht könnte man das mal abgesehen von den freien Tagen auch abschaffen.
Vielleicht sind das immer noch Nachwirkungen und Schatten einer mittlerweile grösstenteils im Dunkel liegenden Vergangenheit (die auch gerne im dunkeln bleiben kann ;) )
Ich weiß es nicht, ich kann nur meine derzeitiges verhältniss und meine derzeitigen Gefühle zu solchen Festivitäten wiedergeben – vll. ändert sich das auch eines Tages noch mal, nur zum jetztigen Zeitpunkt glaube ich nicht daran, wie ich auch an so vieles andere nicht mehr glaube da ich mittlerweile der Ansicht bin das bestimmte Dinge/Gefühle nicht exisstent sind bzw. nicht mehr und vll. nie wieder.
Worauf ich mich aber freue ist die Woche zwischen Weinachenten und Neujahr – Endlich Urlaub (hoffe ich wenigstens) ausschlafen und nichts tun.
Kräfte mässig gehen mein Kollege und ich schon seit etwas längere Zeit auf dem Zahnfleisch, wir sind, so fühlt es sich wenigstens an, deutlich zu weit über unsere Leistungsgrenzen hinaus gegangen bedingt durch äussere Einflüsse auf die wir leider keinen Einfluss hatten (von wegen Kontrolle über irgenwas – auch ein irrglaube).
Ich hoffe nur das vll. noch das ein oder andere gute Buch kommt was ich der Woche lesen kann.
In diesem Sinne, allen ein frohes Weinachtsfest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr
2. Dezember 2006 um 00:47 · abgelegt in Fun
The Bastard Operator from Hell #1
Gefunden auf einem neuseelaendischen
FTP-Server zu einer Zeit, als die meisten
von euch noch nicht mal wussten, dass man
Komputer mit K schreibt.
von Simon Travaglia
frei uebersetzt von Florian Schiel
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Heute ist Backup-Tag. Mein Lieblingtag! Andererseits hat es natuerlich
gewisse Vorteile, der Operator zu sein. Ich linke das tape device nach
/dev/null – viel oekonomischer. Zumindest, was meine Arbeitszeit angeht,
weil ich nicht alle 5 Minuten Baender wechseln muss. Ausserdem dauert das
Backup nur noch etwa 12 Minuten, also kann es nicht ganz schlecht sein! Ein
Benutzer ruft an.
“Wissen Sie, warum das System so langsam ist?”, fragt er.
“Wahrscheinlich liegt’s an …” – Ich schaue nach, was heute dran ist -
” … der Taktfrequenz.”
“Ah.” —
Wenn sie nicht wissen, wovon man redet, sind sie meistens zufrieden.
“Wissen Sie, wann das repariert wird?”
“Repariert? Es sind 275 Benutzer auf deiner Maschine, einer davon bist
Du. Nun sei ein braver Junge und lass mal ein paar andere ran. Log
aus, Egoist!”
“Aber … aber die Ergebnisse muessen morgen abgegeben werden. Ich brauche
nur noch eine Seite auf dem Laserdrucker ..”
“Aber klar doch! Erzaehl das mal deiner Omama, Bruder!”
Ich haenge auf. Hundertausend Hoellenhunde! Man sollte meinen, dass sie
endlich lernen, NICHT mehr anzurufen!
——–
Das Telefon klingelt wieder. Ich weiss, dass er es ist. Sowas nervt mich.
Ich veringere meine Stimmlage um 2 Oktaven.
“HALLO, LOHNBUCHHALTUNG!”
“Ah .. oh. Tut mir leid. Ich habe die falsche Nummer…”"SOOO? Wie ist denn Ihr Name, Freundchen? Wissen Sie, wieviel Geld uns
solche falschen Anrufe kosten? WISSEN SIE DAS? Ich haette gute Lust, Ihre
vergeudete Zeit, meine vergeudete Zeit und die Kosten dieses Anrufs von
Ihrem Monatsgehalt abzuziehen! TATSACHE, DAS WERDE ICH AUCH! Wenn ich mit
Ihnen fertig bin, werden SIE UNS Geld schulden! WIE IST IHR NAME – UND
KEINE LUEGEN! WIR HABEN ISDN!”
Ich hoere, wie der Hoerer ’runterfaellt und sich jemand in Trab setzt – er
will sich im Sekretariat des Dekans ein Alibi besorgen. Ich tippe seinen
Benutzernamen ein und rufe im Sekretariat des zugehoerigen Dekanats an.
“Hallo?”, meldet sie sich.
“Hallo, Simon, Operator hier. Passen Sie auf! Wenn er in etwa 10 Sekunden
in Ihr Buero stuermt, koennen Sie ihm was ausrichten?”
“Ich denke schon…”, sagt sie unsicher.
“SAGEN SIE IHM: ER KANN RENNEN, ABER ER ENTGEHT MIR NICHT!”
“-hm, gut.”
“Und nicht vergessen. Es waere doch schade, wenn jemand Ihre Datei mit
den einschlaegigen S+M Tips in Ihrem Account finden wuerde…”
Ich hoere ihre langen Fingernaegel panikartig ueber die Tastatur klappern…
“Sparen Sie sich die Muehe – ich hab’ bereits ’ne Kopie. Nun seien Sie
ein gutes Maedchen und richten Sie’s ihm aus!”
Sie verspricht es heulend.
Das Schlimme an der Sache ist: die S+M Sache war nur geraten. Trotzdem hole
ich mir rasch eine Kopie davon. Koennte mal ganz gut sein, wenn ich nicht
einschlafen kann…
——–
Inzwischen ist das Backup in neuer Rekordzeit zu Ende gelaufen. 11 Minuten
und 10 Sekunden. Es lebe die moderne Rechnertechnik! Schon wieder klingelt
das Telefon.
“Ich brauche mehr Platz sagt er.”
“Warum ziehen Sie nicht in den Osten?”
“Quatsch, in meinem Account, Sie Idiot.”
Idiot? Oh-oh… “Es tut mir so leid”, sage ich wie Mutter Beimer in der
Lindenstrasse “aber ich hab’ das nicht ganz mitgekriegt. Was sagten Sie
doch gleich?”
Ich kann die aufkommende Angst durch die Leitung riechen. Aber es ist
zu spaet: er ist erledigt und er weiss es.
“-hm, ich sagte, haette gerne etwas mehr Speicherplatz in meinem
Account bitte.”
“Aber klar. Augenblick mal.”
Ich hoere ihn erleichtert aufatmen, obwohl er die Sprechmuschel mit der Hand
abdeckt. “Erledigt. Sie haben massig Platz jetzt.”
“Wieviel?”
Das geht mir nun wirklich auf den Keks! Nicht nur dass sie dauernd
Speicherplatz von mir fordern, Sie wollen mich auch noch kontrollieren und
protestieren, wenn ich Ihnen nicht genug gebe. Sie sollten gluecklich sein
mit dem, was es von mir gibt, und basta! Wieder mit Mutter Beimer:
“Also, schaun’ wir mal. Sie haben 60 MB frei.”
“Klasse! 120 MB zusammen. Vielen Dank!”, sagte er begeistert von seiner
Verhandlungstechnik.
“Moment!” unterbreche ich. Das muss man geniessen wie einen Suedaustralischen
bei Raumtemperatur. “60 MB insgesamt.”
“Was? Ich habe doch schon 60 MB belegt. Wie kann ich dann noch 60 MB
frei haben?”
Ich sage nichts. Ist auch nicht noetig. Er wird schon noch drauf kommen.
“Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrggggghhhhhh!”
Ich mag mich wenn ich eklig bin. Ehrlich!
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